Besonders wenn du private Websites mit Werbeeinnahmen betreibst, ist jede Minute Downtime bares Geld. Der Simple Uptime Monitor 2.0 macht externe, teure SaaS-Tools überflüssig. Überwache Ausfälle, Ladezeiten und Infrastruktur-Probleme datenschutzkonform und ressourcenschonend direkt aus deinem eigenen WordPress-Backend heraus.
Die Top-Features im Überblick
Historische SLAs (Service Level Agreements): Das Plugin trackt alle Ausfälle und berechnet für jede URL exakt die historische Verfügbarkeit in Prozent (z. B. 99,9%).
Performance-Graphen (Chart.js): Keine trockenen Zahlenkolonnen mehr. Ein Blick ins Dashboard zeigt dir die Ladezeiten der letzten 24 Stunden als interaktives Linien-Diagramm. Finde sofort heraus, ob dein Server abends regelmäßig einbricht.
Multi-Channel Alerting (Webhooks): E-Mails sind gut, Echtzeit-Nachrichten sind besser. Hinterlege einfach eine Webhook-URL und erhalte Ausfallalarme in der Sekunde des Geschehens direkt in Slack, Microsoft Teams oder Discord.
Public Status Page: Transparenz schafft Vertrauen. Mit dem simplen Shortcode
[sum_status]erstellst du auf deiner Website in wenigen Sekunden eine öffentliche Statusseite, die Besuchern die aktuelle Systemverfügbarkeit meldet.Infrastruktur-Schutz: Automatische Warnungen bei IP-Änderungen (DNS-Hijacking) und Erkennung von fehlerhaften Zielseiten durch Keyword-Scans im Quelltext.
Sicherheit & Privatsphäre nach Maß
Deine Serverdaten und API-Schlüssel verlassen dein System nicht.
Integrierter SSRF-Schutz: Blockiert bösartige Aufrufe lokaler Netzwerke konsequent.
DoS-Prävention: Harte Limits gegen Memory Exhaustion (max. 1 MB pro Request) und strenge Timeouts (5s) schützen deine Server-Ressourcen.
Batch Processing: Dank nativem WP-Cron-Batching werden Überprüfungen in kleinen, ressourcenschonenden Paketen (10er-Blöcke) verarbeitet. Keine PHP-Timeouts mehr, selbst bei Dutzenden überwachten URLs.
Strenge SSL-Verifizierung: Verhindert Man-in-the-Middle-Angriffe durch erzwungene TLS-Zertifikatsprüfungen.
Installationsanleitung
Da das Plugin eine exklusive Custom-Lösung ist, erfolgt die Installation manuell über eine ZIP-Datei.
- Lade die Zip-Datei auf Deinen Rechner.
- Logge dich in dein WordPress-Backend ein und navigiere zu Plugins > Installieren.
Klicke oben auf Plugin hochladen, wähle die ZIP-Datei aus und klicke auf Jetzt installieren.
Klicke abschließend auf Plugin aktivieren.
Bedienungsanleitung
Das Plugin fügt deinem WordPress-Backend den neuen Menüpunkt Uptime Monitor (unter den allgemeinen Einstellungen) hinzu. Die Bedienung teilt sich in zwei Hauptbereiche:
1. URLs einrichten (Reiter: URLs & Einstellungen)
Hier legst du fest, welche Webseiten wie überwacht werden sollen.
Basis-Eingabe: Klicke auf + Neue URL und trage die vollständige Adresse der Zielseite ein (zwingend mit
https://oderhttp://).Erweiterte Einstellungen (⚙️-Symbol): Ein Klick auf das Zahnrad öffnet das Akkordeon für spezifische Konfigurationen pro URL:
E-Mails: Trage hier abweichende Empfänger für Warnungen ein (kommagetrennt). Bleibt das Feld leer, wird die Standard-Admin-E-Mail deiner WordPress-Installation genutzt.
Keyword: Trage ein Wort ein, das zwingend im Quelltext der Zielseite vorkommen muss (z. B. „Impressum“). Fehlt es, wird ein Ausfall gemeldet, selbst wenn der Server erreichbar ist (Schutz vor White-Screens).
Webhook URL: Füge hier die Webhook-URL deines Messengers ein, um Alarme als JSON-Payload direkt in deinen Chat zu erhalten.
IP Check: Aktiviert die DNS-Überwachung. Das Plugin schlägt Alarm, wenn sich die IP-Adresse des Zielservers unerwartet ändert.
2. Auswertung & Monitoring (Reiter: Dashboard & Status)
Dieses Dashboard ist deine Kommandozentrale.
Manuelle Prüfung: Über den Button Jetzt prüfen kannst du einen sofortigen Testdurchlauf erzwingen, ohne auf den nächsten Cron-Durchlauf zu warten.
SLA & Performance-Graph: Du siehst pro URL den SLA-Wert in Prozent und das interaktive Liniendiagramm der letzten 24 Ladezeiten-Messpunkte.
Fehler-Protokoll: Ein terminalähnliches Fenster am Ende der Seite hält alle Ausfälle, Status-Codes und Zeitstempel für detaillierte Fehleranalysen chronologisch fest.
3. Öffentliche Statusseite einrichten
Du kannst die Live-Verfügbarkeit deiner Systeme für Besucher sichtbar machen.
Erstelle in WordPress eine neue Seite (z. B. „System Status“).
Füge den Shortcode
[sum_status]in den Texteditor ein.Das Plugin generiert dort automatisch eine saubere Übersicht aller überwachten Domains inklusive des aktuellen Status (Operational / Outage) und des SLA-Wertes.
4. Wichtiger Hinweis zum Server-Cronjob
Das Plugin nutzt das integrierte WP-Cron-System, um die Seiten alle 5 Minuten zu prüfen. Da der WP-Cron nur auslöst, wenn ein Besucher auf deiner Website navigiert, kann es bei Seiten mit wenig Traffic zu unregelmäßigen Prüfintervallen kommen. Die Lösung für maximale Präzision: Deaktiviere den WordPress-Cron (in der wp-config.php) und richte einen serverseitigen Cronjob bei deinem Webhoster ein, der die Datei wp-cron.php alle 5 Minuten verlässlich ansteuert. Eine Anleitung dazu findest du direkt in den Plugin-Einstellungen.